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Infront-Stellungnahme zum SPIEGEL-Artikel «Die Netzer-Connection»

«Der Artikel im Magazin der SPIEGEL vom 19. Juni 2020 „Die Netzer-Connection“ basiert offensichtlich auf einem von der Detektei Esecon erstellten Zwischenbericht an den DFB, der Infront zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorliegt. Die darin enthaltenen Vorwürfe und Verdächtigungen sind unspezifisch und ohne Vorlage von Belegen an Infront herangetragen worden.

Insgesamt sind die bislang bekannten Vorwürfe und Verdächtigungen von Esecon nicht nur stark konstruiert, sondern vor allem auch durch nichts belegt. Infront hat erhebliche Zweifel an den Methoden, zu denen u.a. die Beweislastumkehr und die Nutzung unseriöser Informationsquellen, darunter nachweislich gefälschte Dokumente, gehören, sowie an den Motivationen dieser Detektei. Es stehen hier nur Behauptungen im Raum, für die Esecon keine belastbaren Belege vorgelegt hat.

Die von Infront in diesem Zusammenhang bei externen Anwälten in Auftrag gegebene umfangreiche Untersuchung, die mit großem Aufwand und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln durchgeführt wurde, kommt zu völlig anderen Ergebnissen.

Der DFB und Infront haben heute ein bilaterales Spitzengespräch geführt und als Ergebnis klare nächste Schritte vereinbart. Es wurde Vertraulichkeit vereinbart, deshalb werden wir uns heute nicht weiter im Detail äußern, sondern erst zu einem gegebenen Zeitpunkt.»

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